Einhaltung globaler Fahrzeugsicherheitsvorschriften
Da Nutzfahrzeuge immer stärker vernetzt und automatisiert werden, ist die Möglichkeit, kritische Fahrdaten aufzuzeichnen, zu speichern und zu analysieren, wichtiger denn je. Um die Verantwortlichkeit und Sicherheit zu verbessern, schreibt die Verordnung Nr. 169 (R169) der Wirtschaftskommission der Vereinten Nationen für Europa (UNECE) die Installation von Ereignisdatenloggern (EDRs) in schweren Fahrzeugen wie Lastkraftwagen und Bussen vor.
Der elektronische Rekorder ist wie eine „Black Box“ eines Fahrzeugs und kann die grundlegenden Betriebsparameter des Fahrzeugs vor, während und nach einer Kollision erfassen. Diese Parameter sind für die Unfallwiederherstellung, die Verantwortung des Fahrers und die Einhaltung internationaler Sicherheitsstandards von wesentlicher Bedeutung.
UNECE R169-Kernanforderungen
Um Compliance-Anforderungen zu erfüllen, müssen EDR-Geräte unter schwierigen Betriebsbedingungen verschiedene Informationen zuverlässig erfassen und schützen:
Datenparameter: Fahrzeuggeschwindigkeit, Beschleunigung, Bremskraft, Lenkwinkel, Motorindex, Airbag-/Sicherheitsgurtstatus, Richtungsanzeige, Antiblockiersystem/ESC-Aktivierung und präzise Zeitstempel aller Phasen vor, während und nach der Kollision
Datenspeicherung und -integrität: Der nichtflüchtige Speicher muss sicherstellen, dass aufgezeichnete Daten auch im Falle eines mechanischen Schocks oder eines System-Resets gespeichert werden können
Kontinuierliche Stromversorgung: Das Gerät muss die Notstromlösung verwenden, um bei einem Stromausfall die Datenaufzeichnung fortzusetzen
Anpassungsfähigkeit an die Umgebung: Haltbarkeit ist entscheidend – elektronische Datenrekorder müssen Stößen, Vibrationen, extremen Temperaturen und Feuchtigkeit standhalten
Schnittstelle und Verbindung: Unterstützt Multi-CAN-, Ethernet-, USB- und drahtlose Verbindungen und vereinfacht die Integration in das Fahrzeugnetzwerk
Software und Sicherheit: Sicherer Start, Verschlüsselung und manipulationssichere Protokolle gewährleisten die Authentizität der aufgezeichneten Daten
Wie iWave die R169-Anforderungen erfüllt
Die Remote-Informationsverarbeitungsplattform von IWave wurde so konzipiert, dass sie die Anforderungen der UNECE R169-Vorschriften erfüllt, kombiniert mit robusten Hardware- und Sicherheitssoftwarefunktionen, um Zuverlässigkeit in rauen Umgebungen zu gewährleisten.
Rechenleistung und Speicher: Der Hochleistungsprozessor ist mit einem zuverlässigen Speicher kombiniert, um eine unterbrechungsfreie Aufzeichnung von Ereignisdaten zu gewährleisten
Mehrere CAN- und Schnittstellen: Unterstützt mehrere CAN-FD-Kanäle und zeichnet gleichzeitig wichtige Subsysteme wie Bremse, Antriebsstrang und ADAS auf. Ethernet, USB und weitere zusätzliche Schnittstellen unterstützen den Datenaustausch in Echtzeit
Robustes Gehäuse: IP67-zertifiziertes Gehäuse, staub-, feuchtigkeits- und tauchfest, um den Betrieb bei allen Wetterbedingungen zu gewährleisten
Mechanische Stoß- und Vibrationsfestigkeit: Muss speziell dafür entwickelt und überprüft werden, dass es Umgebungen mit schweren Fahrzeugen standhält, einschließlich 50-g-Aufpralltests, ohne die Datenintegrität zu beeinträchtigen
Energiemanagement: Das integrierte Standby-Stromversorgungsmodul soll eine kontinuierliche Datenaufzeichnung bei plötzlichem Stromausfall oder Ausfall des Zündgeräts gewährleisten
Sicherheitssoftware-Stack: Zu den Funktionen gehören Sicherheitsstart-, Authentifizierungs- und Verschlüsselungsprotokollaufzeichnungen, um Datenmanipulationen zu verhindern
Die Telematik-Produktlinie von IWave für EDR-Lösungen
IWave bietet ein komplettes Set an Remote-Informationsverarbeitungsplattformen, um die Anforderungen von UNECE R169 zu erfüllen und gleichzeitig den Einsatz von Originalgeräteherstellern (OEMs) zu beschleunigen.
Verbindungs-Hub für die Ferninformationsverarbeitung
Der kompakte und leistungsstarke Hub kombiniert zwei CAN-FD-Schnittstellen, hardwarebasierte Sicherheit, bidirektionale LTE Cat-1-Mobilfunkkonnektivität und Bluetooth. Aufgrund seiner geringen Packungsgröße eignet es sich ideal für Motorräder, leichte Elektrofahrzeuge und vernetzte Flottenlösungen.

